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ASEAN

Der Verband Südostasiatischer Nationen ASEAN (Association of South East Asian Nations) ist eine Wirtschaftsgemeinschaft südostasiatischer Länder, die am 8. August 1967 in Bangkok gegründet wurde. 



Die Mitgliedsstaaten sind Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Durch den Zusammenschlusses soll die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsstaaten gefördert und die politische Stabilität innerhalb Südost-Asiens gestärkt werden. Durch die dynamische Wirtschaftsentwicklung und das wachsende Netz von Freihandelsabkommen sowie den Verflechtungen mit großen Industriemächten wie China und Indien sollen die Ziele realisiert werden. Mit der ASEAN-Freihandelszone AFTA (ASEAN Free Trade Area) wurde auch ein Abkommen zwischen den ASEAN-Staaten zur Erleichterung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb der Zone gegründet. Mit Senkung der interregionalen Zölle auf null bis fünf Prozent soll ihre wirtschaftliche Grundlage im Weltmarkt verbessert und die Attraktivität des Wirtschaftsraumes für ausländische Investoren gesteigert werden.

 

Autor: Júlio Neto, IHK Region Stuttgart

 

weiterführende Links:

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/824/asean-v7.html

http://www.asean.org/communities/asean-economic-community/category/overview-10

http://www.asean.org/asean/asean-member-states